Freitag, 7. September 2012

Endlich ist Wochenende und ich habe etwas mehr Zeit zum schreiben. An das frühe aufstehen muss ich mich erst wieder gewöhnen. Ich habe das Gefühl das in der Schule keiner wirklich Kontakt mit uns aufnehmen will. Ich habe sie reden hören das sie kein Wort Deutsch sprechen, und vermute dass das die Hemmschwelle ist. Es ist komisch in die Schule zu gehen und sich zu sagen: Heute finde ich Freunde. Ich denke es wäre einfacher gewesen welche zu finden wir nicht zu zweit wären. Wir schmieden zwar Pläne wie: Wir stellen uns einfach dazu, doch das ist einfacher gesagt als getan.
Der Englisch Unterricht fällt uns sehr leicht. Das ist gut da wir dies 6 Stunden in der Woche haben. Sie sehen uns als Englisch Streber! Wir haben auch ein Fach das Englische Literatur heißt. Mit einer Super guten Lehrerin die uns endlich mal in den Unterricht mit einbezieht. Würden wir in Kleingruppen arbeiten wäre es vielleicht einfacher zu kommunizieren, aber ich denke das kommt mit der Zeit!! Während ein paar Freistunden haben Hannah und ich uns Limoux angeguckt. Winzige Bürgersteige und heruntergekommene Häuser. Aber auch schön! Auch die Kirche ist riesig für so eine Kleinstadt! Alles prunkvoll eingerichtet. Besonders die Landschaft ist wunderschön!!





Morgen geht meine Gastschwester nach Paris um zu Studieren. Sie ist momentan die einzige Quelle zu Kontakt mit Jugendlichen. Schade. Denn es ist immer nett da oft freunde zu besuch sind. Aber hier ist immer noch Jahrmarkt und meine Gastmutter hat gefragt ob ich mit Janina und Hannah dort hingehen möchte. Jetzt treffen wir uns wahrscheinlich Morgen.
Ich mag die Zeiten beim essen am liebsten hier. Weniger wegen dem Essen, mehr wegen dem zusammensitzen und dem vielen lachen. Da habe ich eine gute Gastfamilie abbekommen!
Doch der Dialekt hat mich anfangs sehr gestört doch es geht immer besser.
Alors a bientôt

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